Fehlerkatalog · Summen und Umsatzsteuer · EN 16931
BR-CO-16: Zahlbetrag passt nicht zum Bruttobetrag
Der Zahlbetrag (BT-115) muss dem Bruttobetrag (BT-112) abzüglich bereits gezahlter Beträge (BT-113) zuzüglich des Rundungsbetrags (BT-114) entsprechen.
| Regelkennung | BR-CO-16 |
|---|---|
| Betroffenes Feld | BT-115 |
| Regelwerk | EN 16931 |
| UBL (XRechnung) | Invoice/cac:LegalMonetaryTotal/cbc:PayableAmount, cbc:PrepaidAmount und cbc:PayableRoundingAmount |
Woran es sich zeigt
Der Empfänger meldet einen Zahlbetrag, der nicht zur Summenstruktur passt — typisch bei Rechnungen mit Anzahlung oder Skonto.
Warum es passiert
Skonto wird direkt vom Zahlbetrag abgezogen. Das ist falsch: Skonto ist eine Zahlungsbedingung (BT-20) und mindert den Zahlbetrag nicht. Zweiter Fall: Die Anzahlung wird abgezogen, aber nicht in BT-113 ausgewiesen. Dritter Fall: Der Betrag wird auf fünf Cent gerundet, ohne die Differenz in BT-114 auszuweisen.
Wie es zu beheben ist
- Anzahlungen in PrepaidAmount (BT-113) ausweisen, dann geht die Rechnung auf.
- Skonto als Text in den Zahlungsbedingungen führen (BT-20), nicht vom Zahlbetrag abziehen.
- Wird auf einen glatten Betrag gerundet, gehört die Differenz in PayableRoundingAmount (BT-114) — mit Vorzeichen.
- BT-115 ist rechnerisch bestimmt — er ist kein frei setzbarer Wert.
Prüfen statt raten
Ob die Korrektur greift, sagt Ihnen der kostenlose Prüfer in ein paar Sekunden — ohne Anmeldung, die Datei bleibt im Arbeitsspeicher. Wer die Rechnung erzeugt statt sie zu reparieren: In POST /api/v1/create entspricht diesem Feld prepaidAmount, paymentTerms, und die API prüft ihre eigene Ausgabe, bevor sie sie ausliefert.
Tritt meist zusammen auf mit
Die Regel ist hier sinngemäß wiedergegeben, in der Fassung, in der dieser Prüfer sie anwendet. Verbindlich ist der Text der EN 16931 bzw. der XRechnung-Spezifikation der KoSIT; die vollständige Prüfung leistet der KoSIT-Referenzvalidator. Diese Seite ist keine Rechts- oder Steuerberatung.